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Alles über Indigo

Indigo ist ein Farbstoff Farbstoff, der aus den Blättern der Indigofera- Pflanze gewonnen wird, die in Ost- und Westindien und auch in China wächst. Es ist der älteste, bekannte, organische Küpenfarbstoff, den es gibt. Meist wird er für das Färben von Denim benutzt. Schon 2.500 Jahre v. Chr. War der Farbstoff in Ägypten und China bekannt. Im Handel tauchte erst ab 1897 ein chemisch gewonnener Indigofarbstoff auf. Seit 1900 wird aus diesem Grund kein natürlicher Indigo mehr nach Deutschland importiert, da der chemisch hergestellte Indigofarbstoff genauso gut ist. Früher hat sich der Indigofarbstoff im Sonnenlicht verfärbt, doch da er heute chemisch hergestellt wird, kommt es nicht mehr zu Verfärbungen. Gleiches gilt auch für die Luftschadstoffe, die früher den Farbton angegriffen haben, heute aber zu keiner Vergilbung mehr führen.

Indigofärbung

Von den Strauchgewächsen der Indigofera- Pflanze werden alle Teile (Blüten, Blätter, Stengel) für das Färben benutzt. Sie werden in flachen Eimern, die sogenannten Küpen, mit menschlichem und tierischem Harnstoff zum Verrotten angesetzt. Bei der Verrottung zersetzen sich nun die Teile der Pflanze und nur die Teile, die am Ende auf dem Boden liegen bleiben, werden auch verwendet. Noch erinnern sie mit ihrer grau- braunen Farbe nicht an den Indigo- Farbstoff. In gleichmäßig großen Stücken werden sie nun für den Transportweg getrocknet. Bevor nun mit dem Weben begonnen wird, werden die einzelnen Faserstränge in ein Indigo- Bad getaucht. Je intensiver die Farbe sein soll, desto öfter werden die Fasern eingetaucht. 6 bis 8 Mal ist dabei ein Single- Dip von mittelblauer Farbintensität und 12 bis 16 Mal sorgt für einen richtig dunklen Ton. Wenn die Fäden das Farbbad verlassen, entsteht unter der Einwirkung von Sauerstoff eine chemische Reaktion. Dabei verwandelt sich die einstmals grau- braunen Farbe in ein schönes Indigo- Blau mittels Oxidation. Die Indigofärbung ist eine Mantelfärbung. Die Farbe zieht nicht vollständig in das Garn ein, sondern schließt sich nur drum herum. Das Innere des Fadens bleibt weiß, was besonders schön gesehen werden kann an den abgescheuerten Stellen bei Used Look Jeans. Doch dieser traditionelle Weg zu Färben wird kaum noch angewandt, da schon 1897 ein chemischer Farbstoff für Indigo hergestellt wurde.

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