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Raglanärmel

Raglanärmel sind in der Sport- und Freizeitmode überall zu sehen. Fußballer tragen sie, Stars und Sternchen und ihr sicherlich auch, wenn ihr ein T-Shirt, ein Longsleeve oder einen Pullover habt. Mittlerweile gibt es kein Oberteil mehr, was nicht mit Raglanärmel daherkommen kann und so wollen wir heute nachfragen, was ein Raglanärmel überhaupt ist? Für viele von euch ist der Begriff nämlich ein Fremdwort. Im Katalog und Onlineshop wird er einfach überlesen, dabei ist es gar nicht so schwierig zu verstehen.

Wir klären heute also für euch: Was ist ein Raglanärmel?

Der Begriff wird vor allem mit Oberteilen in Verbindung gebracht. Im Speziellen handelt es sich dabei um einen Ärmel, der anders eingenäht und schnitt technisch konstruiert wird als herkömmliche Ärmel. Die Ärmelform ist recht weit verbreitet und wird auch bei Kleidern und Jacken eingesetzt. Immer dann, wenn der Ärmelschnitt die Schulterpartie mit einschließt, handelt es sich um einen Raglanärmel. Die Nähte verlaufen dann schräg von der Kragennaht bis zum Halsausschnitt. Damit beginnt die Naht in der Achsel und endet oben am Hals. Zudem wird so ein Teil Rumpfes mit umschlossen. Charakteristisch für den Raglanärmel ist die pyramidenartige Form, die optisch bei diesem Schnitt entsteht. Oftmals wird sie noch durch kontrastierte Farben oder durch farbige Nähte, die nach außen gelegt werden, hervorgehoben.

Es gibt sie Dank Lord Raglan

Doch wer hat´s erfunden? Lord Raglan! Nach ihm diese Ärmelform benannt, die erstmals 1862 in der englischen Literatur auftauchte. Lord Raglan lebte von 1788 bis 1855 und hat einige Schlachten geschlagen mitunter auch die Schlacht in Waterloo, in der er seinen Arm verlor. Doch Lord Raglan ließ sich davon nicht bremsen und war später Feldmarschall im Krimkrieg. Dort trug er zum ersten Mal einen Mantel, bei dem die Ärmel nicht an den Schultern, sondern schräg an der Kragennaht befestigt waren. Ihm halt diese Ärmelnaht- Variante den Mantel leichter anzuziehen, da die Ärmel weiter sind als bei einem normalen Ärmel, der in der Schulter eingesetzt wird.

Raglanärmel haben eine lange Tradition

Raglanärmel gelten als sogenannte überschnittene Ärmel, deren Naht weiter in den Oberarm verlegt wurde. Sie haben so ein wenig Mehrweite, um mehr Bewegungsraum zu lassen. Raglanärmel sind in der Regel sehr bequem und werden deswegen oft bei Sportbekleidung eingesetzt. Raglanärmel gibt es aber nicht nur dort, sondern überall, wo Bewegungsfreiheit garantiert werden muss oder der Ärmel als stylisches Element eingesetzt wird. Auch bei Kimonos kommt es zu dieser Ärmelform, was allerdings auf Tradition zurückzuführen ist.

Doch auch beim Raglanärmel gibt es verschiedene Variationen. Zum Einen gibt es den Vollraglan und zum Anderen den Halbraglan. Beim Vollraglan verläuft die Naht aus dem Halsloch bogenförmig ins Armloch und beim Halbraglan verläuft die Naht aus einem Punkt auf der Schulterlinie ins Armloch. Welche Form sie dabei hat ist egal. Sie kann gerade, aber auch gebogen sein. Das gängigste Material bei Raglan- Oberteilen ist übrigens Jersey, aber mittlerweile gibt es auch Modelle, die aus Chiffon, Seide und Strick in allen Variationen auf den Markt kommen.

Wie kombiniert man Raglanschnitte?

Da Oberteile mit Raglannaht oftmals nur in der Sport- und Freizeitbekleidung vorkommen, sind sie auch dort zu finden. Am besten werden Raglanshirts und Jacken zu Shorts, Jogginghosen und Leggings kombiniert und beim Sport getragen. Neu ist auch die Variante, dass zu den neuesten Jeanshosen und Denim- Trends auf Raglanshirts zurückgegriffen wird, da der Look mit ihnen besonders lässig, cool und sportlich wird.

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