Jeans & Mode Händler seit 2001!

Weihnachtsdeals auf Slim Fit Jeans

Baumwolle

Baumwollfeld

Ist aus der Mode sehr bekannt, denn die meisten Kleidungsstücke werden aus Baumwolle hergestellt. Baumwolle ist eine sehr strapazierfähige und widerstandsfähige Naturfaser, die an einem Gossypium- Strauch wächst. Sie befindet sich im Strauch und bildet das Samenhaar. Es gibt rund 20 wildwachsende Arten des Gossypium- Strauchs, auf den die Menschen früher zurückgegriffen haben, doch heute wird Baumwolle Hauptsächlich gezüchtet, sodass man die Sträucher in der Natur nicht suchen muss. Der Strauch braucht sehr viel Sonne, um zu wachsen und zu gedeihen. Rund 200 Sonnentage braucht der Gossypium- Strauch bis die Frucht reif ist. Bekommt sie weniger Sonnentage, wird sie nie reif. Zudem braucht sie aber auch viel Regen, rund 500 m Niederschlag pro Jahr, damit sie ordentlich wächst, tritt dies nicht ein, wird sie nicht groß. Ihr seht also, es ist wirklich schwierig die richtigen Bedingungen für diese Pflanze in der Natur zu finden und so ist es einfacher, wenn sie in einem warmen, sonnenreichen Gebiet einfach angebaut wird. Dort wird sie oft genug gegossen und kann hervorragend wachsen. Dabei ist das Samenhaar, das die Baumwolle am Ende darstellt, nur ein Abfallprodukt der Pflanze. Es ist eigentlich nur dafür da, den Samen in den Kapselfrüchten zu schützen.

Für die Bekleidungshersteller ist sie der perfekte Stofflieferant, da sie reißfest und saugfähig ist und eine gute Feuchtigkeitsaufnahme bietet. Sie hat aber sonst auch noch viele Vorteile, vor allem für die Umwelt. Denn Baumwolle baut sich biologisch wieder ab, ohne dass man damit die Erde verschmutzt. Für die Denim- Herstellung ist es von Vorteil, dass der Baumwolle als Rohstoff auch noch andere Fasern beigemischt werden können. So werden die Stoffe zum Beispiel noch elastischer, glänzender oder auch noch reißfester. Dafür wird zum Beispiel Elastan oder auch Strech untergemischt, um sie dehnfähig zu machen. Praktisch ist auch, dass Baumwolle bedruckt, gebleicht und auch eingefärbt werden kann. So kann Denim im Used Look erscheinen und setzt immer wieder neue Trends durch die Färbungen, Waschungen und das Bleichen. Außerdem ist der aus Baumwolle hergestellte Denim knitterfrei und lässt sich problemlos in der Kochwäsche waschen und auch auf heißester Stufe bügeln. Generell muss Baumwolle wenig gebügelt werden, denn der Aufbau der Faser lässt kein großartiges Knittern zu.

Die Preise der Baumwolle können sehr unterschiedlich ausfallen, was an den verschiedenen Baumwollsorten liegt. Es wird auf Reinheit geachtet, aber auch auf Glanz und Faserfeinheit. Je länger eine Faser ist, desto einfacher ist sie zu verarbeiten und desto teurer wird sie auch. Besonders wichtig ist auch die Reißfestigkeit einer Faser, denn nur so kann sie Verarbeitet werden.

Baumwollknospen

Baumwoll - Fakten

  • Die meisten Baumwoll- Produzenten kommen aus China, Indien, USA, Pakistan, Brasilien, Usbekistan, Türkei, Australien, Griechenland und Syrien. Dort werden rund 89 % der Baumwolle angebaut, die später zu eurer Jeans wird.
  • Die Europäische Union und die USA haben einen Anteil von rund 35 % an der Weltweiten Nachfrage von Baumwolle.
  • Die USA hat die größte Anbaufläche von Baumwolle mit rund 3,2 Millionen Hektar.
  • Baumwolle ist der Rohstoff für Denim.
  • Baumwolle wird in Ballen verkauft. Ein Ballen Baumwolle wiegt ungefähr 220 kg.
  • Aus einem Ballen Baumwolle entstehen rund 250 Jeans, da eine Jeans rund 0,7 kg Baumwolle verbraucht.
  • Der Begriff „Cotton USA“ garantiert Qualität.
  • Derzeit soll gerade organisch angebaute Baumwolle ihre Hochphase erleben.

Baumwoll- Geschichte

Der erste Hinweis auf Kleidung aus Baumwolle wurde in Mohejo Daro, dem heutigen Pakistan gefunden und das im Jahre 2700 v. Chr. In Guatemala, Mexico und Yucatan bauten die Menschen im Jahr 2000 bis 1527 v. Chr. Baumwolle im großen Stil an und erschufen Kleidung daraus. Danach kamen viele Indianerstämme in den USA auf die Idee, Baumwolle für Kleidung zu benutzen. Sie bauten sie bis zum Jahr 1925 an. In Europa zu finden, ist die Baumwolle erst seit 800 n. Chr. Damals brachten nämlich arabische Kaufleute den neuen Stoff mit in unsere Gefilde. Christopher Columbus sah als erster Europäer, wie Baumwolle auf den Bahamas angepflanzt wurde. Rund 2000 Jahre später, im 17. Jahrhundert, wurde dann die Spinnmaschine erfunden, die dafür sorgte, dass nun alles in Massenproduktion angefertigt werden konnte und niemand mehr mühsam mit der Hand arbeiten musste. Im 19. Jahrhundert kommt es zur Entwicklung der langstapeligen Baumwolle, die einfacher zu Verarbeiten und auch noch reißfester ist.

Baumwoll- Herstellung

Um nicht nur die Baumwolle als Faser zu gewinnen, sondern daraus später einmal richtigen Denim herzustellen, müssen einige Schritte vorgenommen werden. Zuerst wird die Rohbaumwolle von den Gossypium- Sträuchern gepflückt. Im Anschluss daran kommen die rohen Baumwollfasern in die nahe gelegene Entkörnungsstation. Hier beginnt der Entkörnungsprozess damit, dass der gesamten Baumwoll- Ernte die Feuchtigkeit in einem eigens dafür geschaffenen Trockner entzogen wird. Danach wird das Fremdmaterial wie Stöcke und Blumenstücken aussortiert, sodass nur noch die Baumwollfaser an sich übrig bleibt. Dann beginnen die Arbeiter damit die Samen von den Baumwollfasern zu trennen – ihr erinnert euch: Die Wolle in den Fasern war eigentlich nur dafür da, die Samen zu schützen. Nach dem Trennen der Samen von den Fasern werden Fasern zu Ballen geformt, die rund 227 Kilogramm wiegen. Nachdem die Ballen gepresst wurden, werden stichprobenartig Proben entnommen, um die Qualität der jeweiligen Baumwollart zu überprüfen. Hierbei wird in Stapellänge, Faserstärke, Farbe und Längengleichheit unterteilt. Außerdem wird überprüft, ob noch Unreinheiten in den Fasern sind und wie fein die Fasern sind. Im Anschluss daran wird die Baumwolle vermarktet. Hierbei liefert die Plantage an lokale Handelsgesellschaften, die dann auf Baumwollbörsen vertreten sind. Wenn die Preise derzeit nicht stimmen, kann Baumwolle auch längere Zeit gelagert werden, bis die Preise für Baumwolle wieder steigen. Nachdem die Baumwolle auf der Baumwollbörse verkauft wurde, kommt sie in eine Spinnerei, in der sie zu Garn gesponnen wird, womit dann später Jeansstoff hergestellt werden kann. Die Ballen werden auch kardiert, gestreckt und gekämmt, um die Stoffe herzustellen.

verschiedene Sorten der Baumwolle

Baumwoll- Sorten

Es gibt viele verschiedene Sorten der Baumwolle. Sie werden nach der Qualität und Stapellänge der Faser unterschieden. So teilen sich die wichtigsten Baumwolle- Sorten auf in Indische Baumwolle, Pima Cotton und Upland Cotton. Die Indische Baumwolle, auch Indian Cotton genannt, kommt aus Indien und aus Ostasien. Bei dieser Pflanze kommt die Faserlänge nur auf rund 12,5 bis 25 mm, was nicht sehr viel ist. Aus diesem Grund wird die Indische Baumwolle auch nicht in den USA angebaut, mit ihr würde die Industrie nicht genug Geld verdienen. Die Pima Cotton wird auch Westindische Baumwolle genannt. Der Name Pima Cotton kommt von einem im Arizona lebenden Indianerstamm, der als erstes herausgefunden hat, dass man die Fasern des Strauchs nutzen kann.
Sie kommt ursprünglich aus Südamerika und hat eine Faserlänge von rund 31,25 bis 39,06 mm. Damit lässt sich gut arbeiten und so wird sie in den USA angebaut. Zu guter Letzt kommen wir zur Upland Cotton, die die hochwertigste Baumwolle darstellt. Sie ist auch als Texasbaumwolle und Amerikanische Hochland Baumwolle bekannt. Beheimatet ist sie in Zentralamerika und Texas, wo sie unter normalen Bedingungen wachsen kann. Angebaut wird sie aber trotzdem auch in den USA und das mit rund 95 %. Hier könnt ihr also sicher sein, dass ihr auch eine solche Baumwolle im Kleiderschrank habt. Die Faser der Upland Cotton ist rund 21,97 bis 32,81 mm lang und lässt sich deswegen hervorragend verarbeiten.

Wir verwenden Cookies (eigene und von Drittanbietern) für statistische Zwecke und um Ihr Einkaufserlebniss auf dieser Website zu verbessern. Mit der weiteren Nutzung unserer Webseite sind Sie mit dem Einsatz der Cookies einverstanden. Durch Nutzung von Jeans-Meile stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
X