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Denim und die Jeans - seit über 150 Jahren legendär - aber immer noch im Trend

Kaum ein Stoff und kaum ein Kleidungsstück ist weltweit so bekannt und so mit Legenden besetzt wie der Denimstoff und die daraus hergestellte Jeans. Über die Jahrzehnte entwickelte sich dieser unverwüstliche Stoff nicht nur zu einem Kultgegenstand, sondern sogar zu einem Fetisch der besonderen Art. Der uramerikanische Traum Mythos von Freiheit und dem wilden Dasein in der Natur haftet dem Stoff an, aber auch die besondere Originalität und Authentizität – oft dargestellt durch Cowboys und harte Arbeiter, die mit Männlichkeit und auch dem rebellischen Ausbruchstraum gleichgesetzt werden. Zuerst hat aber weder der Denimstoff (französisch "de Nimes" - aus der Stadt Nîmes) noch die daraus geschneiderte Jeans etwas mit Amerika zu tun. Denn die erste Jeans wurde zwar 1853 für die Goldgräber Amerikas geschneidert. Die Idee stammte aber von dem deutschen Emigranten Levi Strauss aus Bamberg. Der zuerst noch braune Zeltplanenstoff aus Baumwolle wurde bald mit dem aus Genua stammenden Färbemittel „Bleu de Genues“ behandelt. Aus der englischen Verballhornung des Namens von Genua wurde so der Name für die „Jeans“ geboren. Schon seit dem 16. Jahrhundert wurde der besonders robuste Stoff aus Nimes gewoben. Die schräg verlaufende Köperbindung ist das besondere Erkennungsmerkmal des Denims. Und wenn man den Denimstoff genauer unter die Lupe nimmt, dann kann man erkennen, dass in dem Webvorgang ein Kettkörper verwendet wurde, bei dem der Kettfaden mit Indigo gefärbt wurde,  die Schussfäden aber immer ungefärbt bleiben. So entstand der charakteristisch blau-weiße Jeansstoff Denim.

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Denim ist die wichtigste Grundlage für eine ganze Modewelt

Es mögen sackartige Skaterhosen, sogenannte „Baggy Pants“, bei vielen Jugendlichen zeitweise „in“ sein. Die Legende "Levi's 501" ist aber nicht totzukriegen. Alles, was mit dem Denimstoff herstellbar ist (ob Taschen, Jacken oder auch Mützen), ist robust, und wird, nicht nur als Sammlerstück, immer noch begehrt. Viele berühmte Schauspieler wie James Dean oder Marlon Brando prägten diesen Kultgegenstand, der dann die bürgerlichen Gesellschaftskreise in Ost- und Westdeutschland empörte. Auch Marilyn Monroe hat an diesem „Kleidercode“ teilgenommen und bezauberte mit ihrer blauen Girls-Camping-Hose – Marke „Mustang“ - nicht nur die Männerwelt. Sechs Flaschen Schnaps - gegen sechs „Amihosen“ – das war der legendäre Tausch, der 1948 den Schwaben Albert Sefranek zum deutschen Urvater der Jeans machte.  "Unanständigen Karussellfahrerhosen“ so wetterte seine Schwiegermutter noch gegen dieses Geschäft. Sie wird aber bald geschwiegen haben, als sie in kürzester Frist mit der Produktion der „Mustang-Jeans“ begonnen wurde. Denn Albert Sefranek hatte den richtigen Riecher, als er seine Jeans „Mustang“ nannte und sich damit eine goldene Nase verdiente. Vielleicht sind diese Hosen aus dem Denimstoff im Büro oder zu festlichen Anlässen immer noch nicht erlaubt – aber die unzähligen Formen und Farben der Kleidungsstücke aus diesem Stoff gehören schon lange zu dem alltäglichen Dasein. Und aus Denimstoff näht man weltweit nicht nur Jeans, sondern auch alles an Kleidungstücken und Accessoires, die man modern stylen kann. Und auch wenn der Stoff auf alle möglichen Arten verändert und malträtiert wird – Denim und Jeans werden aber immer bleiben.

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