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Die Entwicklung der Jeanshose – Teil 1

Der Beginn der Jeanshose findet sich in der Erfindung von Levi Strauss. Zuvor produzierte dieser Arbeiterhosen aus Segeltuch und nannte sie Duck Pants. Die Duck Pants fanden reißen Anklang und verbreiteten sich schnell in San Francisco. Irgendwann reichte das Material aber nicht aus und der wunderbare Denim wurde verarbeitet. So entstand die Jeanshose. Gekauft wurde sie von Farmern, Cowboys und Handwerkern, die alle auf eine robuste Hose setzten. Im Jahr 1889 gründete die H.D. Lee Company eine Fabrik, in der Jeanshosen hergestellt wurden. Die damaligen Arbeiterhosen waren preiswert und strapazierfähig und verbreiteten sich immer weiter in den USA. Irgendwann kamen Jeanshemden und Jeansjacken dazu, die alle aus dem gleichen Material gefertigt wurden.

Der Beginn: Unisex Modelle für Damen und Herren

Da die Menschen in den USA immer mehr Wohlstand erreichten und trotzdem günstige, robuste Kleidung haben wollten, wurde die Jeanshose bald auch als Freizeithose getragen. Ab 1920 wurde dann auch das erste Modell für Frauen entwickelt, die Levis Lady L, die sich vor allem bei reitenden Frauen durchsetzte. Vor allem bei Cowboys waren Jeanshosen sehr gefragt, da sie nicht kaputt gingen. Die Jeanshose für Frauen setzte sich in der damaligen Zeit aber trotzdem nicht durch.
Erst in den 50iger Jahren waren Jeanshosen für Frauen dann auch interessant. Nicht länger wollten sie in Rock, Kleid oder Kostüm herumlaufen, sondern auch die Bewegungsfreiheit genießen, die Männer in ihren Hosen hatten. Zu dieser Zeit waren vor allem Unisex Standarts bei Jeanshosen sehr gefragt. In dieser zeit entwickelten sich Boot Cut Jeans und Sraight Leg Jeans, die von Männer und Frauen gleichermaßen getragen wurden.

Die 50iger Jahre Bewegung

Während der Zeit im Zweiten Weltkrieg gab es selten Jeanshosen zu kaufen. Sie waren nur schwer erhältlich, da die Armee ein Vorrecht auf die robusten Hosen hatte. Sie standen also gar nicht zum Verkauf. Erst in der Nachkriegszeit, ungefähr um 1955 herum, verbreiteten sich die Jeanshosen rasant. Das lag nicht zuletzt daran, dass gegen Kriegsende die überschüssigen Armeejeans- Bestände von Lee, Wrangler und Levis über Army Shop verteilt wurden. Von Jugendlichen wurden sie als Protest angesehen und dauerhaft getragen. Auch Jeansjacken waren sehr gefragt. Hier vor allem die Raw Denim Jeansjacken, die nach belieben selbst verändert werden könnten. Es wurden Patches aufgebracht, Säume abgeschnitten, um sie auszufransen und Nieten angebracht. Außen den Jugendlichen fand niemand gefallen an den Jeanshosen und so galten sie bald als Symbol für die Jugendbewegung.

Symbol der Freiheit in den 60igern

In den 60iger Jahren freuten sich vor allem Rockergruppen und Gangs über die Jeansjacken und Hosen, die sich jeden Tag trugen und niemals wuschen. Der Wohlstand zog in die Städte ein und so waren Jeanshosen wieder interessant. Nicht zuletzt, weil sie in Filmen und von Musikstars aufgegriffen wurden. Die ursprüngliche Arbeitshose hat sich optisch verändert und kam so zum Durchbruch. Sie galt als Kult und Symbol durch Menschen wie Marlon Brando und James Dean. Marken wie Levis, Lee und Wrangler produzierten extra für junge Menschen, um die Lust auf Jeans noch mehr anzufachen. Dies führte zu großem Erfolg, da Jugendliche meist Looks von Stars kopieren und so nun jeder eine Jeanshose haben wollte. Auch Jeansjacken waren sehr angesagt. In Europa kamen zudem Firmen auf, die den Look der Jeans kopiert. So zum Beispiel Mustang, Rifle und Lois.

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