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Die Entwicklung der Jeanshose – Teil 3

Die 2000: Retro Styles & Used Look Optiken

In den 2000er Jahren gab es dann eine Neuauflage sämtlicher Jeanshosen, die in den 70iger und 80iger Jahren Erfolg hatten. So gab es nicht nur die Röhrenjeans wieder, sondern auch Schlaghosen und Skinny Jeans. Der Second Hand Markt pulsierte, indem alte Modelle wieder neu aufgetragen wurden. Retro Styles waren Trend und Vintage Jeans mehr als angesagt.

Neu hinzu kam die Hüftjeans. Sie war an den Oberschenkeln eng anliegend und wurde zum Fuß hin weiter. Die Hüftjeans erinnerte an die Hosenbeine der Schlagjeans aus den 70iger Jahren, aber das Modell war oben herum anders geschnitten. Anstatt bis in die Taille zu reichen, reichte die Taille nun nur noch bis zur Hüfte. Winzige Reißverschlüsse wurden eingenäht und beim Hinsetzen und Bücken mussten die Mädels ganz schön aufpassen, um nicht zu viel zu zeigen.
Zudem findet sich hier der Beginn der verschiedenen Optiken bei Jeanshosen. Früher trug man selbst Raw Denim und die Jeanshose veränderte sich beim Tragen. Sie wurde individuell mit Knickstellen und Abschürfungen angepasst. Nun konnte man bereits gebleichte und abgeschriebene Modelle kaufen. Gezielte mechanische Abnutzung und Bleichen führte dazu, dass Tragefalten entstanden, die heute noch ein großer Trend sind.

Die 2010er: Alle Stile & Formen

Ab dem Jahr 2010 gibt es bei den Jeanshosen kein Halten mehr. Es gibt nicht nur unzählige Modelle, sondern auch verschiedene Formen, Stile, Materialien und Waschungen, die mittlerweile alle künstlich hergestellt werden. Nur noch vereinzelt gibt es Raw Denim Jeans, die allerdings mit dem aufkommenden Retro Trend wieder angesagt sind. Im hochpreisigen Segment sind Raw Denim auch wieder zu bekommen. Sie werden auch immer noch in Japan hergestellt und sind gefragt wie nie.

Neue Looks kommen mit dem Used Look und Destroyed Look auf, bei denen es darum geht, kaputte und dreckige Hosen, gern auch mit Patches, zu versehen. Es hat sich aber auch der Trend entwickelt, solche Jeanshosen selbst zu gestalten. Dafür wurden die Säume abgeschnitten und ausgefranst, Löcher in die Hose geschnitten und wieder geflickt oder auch einfach offen gelassen. Bei Jeansfreunden haben sich Raw Denim wieder eingebürgert, die bis zu 6 Monaten getragen werden, ohne sie zu waschen, damit sie eigene Fading Spuren entwickeln. Jeansjacken machen übrigens die gleiche Entwicklung durch.
Auch die Röhrenjeans und Schlagjeans sind wieder zurück, allerdings werden jetzt elastische Materialien wie Stretch angeboten, damit die Trägerin es bequem hat. Auch Männer greifen gern auf enge Modelle zurück.

Jeanshosen müssen nun nicht mehr robust und für die Arbeit sein, sondern werden vor allem in der Freizeit getragen. Es gibt viele verschiedene Variationen in den Modellen von engen Beinen über sehr weiten Beinen, von hohem Bund zu niedrigem Bund und Verschönerungen in Form von Patches und Applikationen. Nähte werden doppelt genäht, aber nicht aufgrund der Funktion, sondern aufgrund der Optik. Auch gedrehte Beinnähte und nicht vorhandene Gürtelschlaufen sind zu sehen. Der Reißverschluss kann sich an jeder Seite und nicht mehr nur vorne befinden.
Die Jeanshose hat eine tolle Entwicklung durchgemacht, war Ikone für viele Generationen und wird es wohl auch ewig bleiben.

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