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Die Jeans Geschichte

Was wäre nur, wenn Levi Strauss nicht auf die Idee gekommen wäre, Duck Pants zu verkaufen? Dann würde es heute wahrscheinliche keine Weiterentwicklung der Hose geben und damit auch nicht die Jeanshose, wie ihr sie heute kennt. Zum Glück ist alles durch einen bloßen Zufall so gekommen, wie es sein sollte und deswegen blicken wir heute auf die Jeans Geschichte der Jeanshose, die nämlich wirklich spannend ist. Lasst euch verzaubern von vergangenen Tagen, in denen es noch keine Jeans gab und alle ganz gespannt auf die neuen Hosen waren.

Mit Levi Strauss fing alles an

Alles begann damals mit Levi Strauss, der Händler und dafür bekannt war, alle möglichen Güter des täglichen Lebens zu verkaufen. Seine größten Abnehmer waren die Goldgräber in San Francisco. So suchten diese immer wieder nach robusten Hosen, die bei schweren Gegenständen in den Taschen nicht rissen. Zuerst war die Duck Pants geboren, die damals aus Segeltuch, einem sehr robusten Material, hergestellt wurde. Doch auch die waren irgendwann nicht mehr robust genug und rissen ein, sodass die Arbeiter immer wieder neue Hosen nachkaufen mussten. Die Idee der Hosennieten wurde geboren. Die Nähte der Hosen wurden mit kleinen Nieten an den Stellen gestärkt, an denen die Hose schnell einreißen könnte. So zum Beispiel an den hinteren Hosentaschen, aber auch an den vorderen Hosentaschen. Eben an allen Stellen, an denen Verstärkung gefordert war, weil das Material dem Zug nicht standhalten konnte. Die Idee dazu hatte der Schneider Jacob Davis. Da er selbst für diese Idee nicht genug Geld hatte, um ein Patent anzumelden, wandte er sich an Levi Strauss. Der wiederrum war von der Idee so begeistert, dass er sie mit in sein Sortiment aufnehmen wollte. Nur ein paar Jahre später, im Jahr 1872 wurden zum ersten Mal die Ecken der Hosentaschen mit Nieten verstärkt. 1973 wurde dann das Patent angemeldet und die Duck Pants waren wieder dick im Geschäft. Patentinhaber waren Strauss und Davis zugleich. Irgendwann nahm Levi Strauss die Duck Pants dann aus seinem Sortiment.

Von der Segeltuchhose zur Jeanshose

Zu dieser Zeit wurde das braune Segeltuch durch den blauen Baumwollstoff Denim abgelöst. Die gleiche Form der Hose wurde nun aus Denim hergestellt und mit Nieten und dicken, orangenen Nähten verstärkt, sodass die Jeanshosen noch robuster waren als ihr Vorgänger. Ganz am Anfang bestand die Denimhose noch aus Leinwandbindung, sprich: die Fäden wurden wie ein Karomuster übereinander gelegt. Doch schnell merkte man, dass die Hose noch robuster wird, wenn sie aus Köperbindung besteht, da die Köperbindung herablaufen ist und so noch strapazierfähiger wird. Der Jeansstoff wurde übrigens nicht von Levi Strauss erfunden, sondern aus den USA aufgekauft. Er tauschte das Material gegen ein paar Flaschen Schnaps und machte das Geschäft seines Lebens damit.

Die Jeanshose über die Jahre beobachtet

Erst in den 1920iger Jahren könnte sich der Begriff Blue Jeans verbreiten. Der Name war zurückzuführen auf die blaue Färbung der Jeans, was ein absolutes Merkmal dieser Hosen in der damaligen Zeit war. Used Look Effekt und andere Waschungen gab es damals natürlich noch nicht. In den 30iger Jahren dann wurde der Hosenträger vom Gürtel abgelöst. Auch diesen brachten amerikanische Soldaten nach dem Zweiten Weltkieg mit nach Europa. Erstmals gab es nun auch Gürtelschlaufen an der Hose, damit der Gürtel fest saß.
In den 50iger Jahren wurde die Jeanshose für die Jugendlichen interessant. Sie setzten sie als Symbol für einen Protest gegen Tradition und Autorität ein. So bekam die Jeans recht schnell ein eher schlechtes Image, da sie wegen Unreife und mutwilliger Herausforderung der Konventionen getragen wurde. Marlon Brando und James Dean machten die Jeanshose noch bekannter. In der DDR war das Tragen in Schulen und auf öffentlichen Tanzveranstaltungen teilweise verboten. So verhasst war der Obrigkeit in dieser Zeit die Jeanshose.
Doch schnell änderten sich die Meinungen. 1932 wurde zum ersten Mal eine Jeans in Europa hergestellt. In der L. Hermann Kleiderfabrik in Künzelsau. 1953 folgten dann die Jeanshosen für Frauen. Sie hießen damals noch Girls Camping Hose, da es einfacher war, eine Campinghose als eine Jeanshose für Frauen zu verkaufen, da Frauen zu dieser Zeit nur Röcke trugen.
In den 90iger Jahren waren Jeanshosen zwar gefragter denn je, aber die gängigen Modelle waren out. Die meisten Jeanslabels gründete so Zweitlabel, um sich über Wasser zu halten und den Trend der Baggy Pants und Skaterhosen mitmachen zu können. Die Branche hat sich aber wieder gefangen und so sind Baggy Pants heute genauso gefragt wie Röhrenjeans, klassische Bootcut Jeans und Straight Leg Jeans.
Neu hinzugekommen sind aber Waschungen wie Used Look oder Moon Wash, die es vor allem den Jugendlichen heutzutage angetan haben. Die Jeanshose wird wohl ewig weiterbestehen und so ist für das coole Kleidungsstück, das die Jahre überdauert und jeden Trend mitgemacht hat, noch lange ein Ende in Sicht.

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