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Winterzeit – Ponchozeit! Poncho im Trend!

Der Poncho punktet in der tristen Jahreszeit. Mit aufwendigen Looks, kräftigen Farben und kuscheligem Design hat er sich bei euch eingenistet und ist gekommen, um zu bleiben. Es gibt wohl niemanden, der sich beim dem Gedanken an wohlige Wärme nicht in einen Poncho verliebt.

Abgesehen von seinem wunderbarem Aussehen, das sogar Problemzonen kaschieren kann, hält er euch kuschelig warm und gibt euch das Gefühl von Geborgenheit. Ob auf dem Sofa oder draußen bei eisigen Temperaturen, ob elegant oder edgy – der Poncho überzeugt euch einfach und so werfen wir heute einen ganz genauen Blick auf ihn.

Wie sieht er in diesem Jahr aus und woher kommt die modische Erfindung eigentlich? Ist ein Cape das gleiche wie ein Poncho und wie trägt man beides am besten? Das und vieles weitere erfahrt ihr heute von uns! Winterzeit ist nämlich Ponchozeit und so legen wir euch die wohlige Wärme mit Poncho ans Herz!

Gibt es den Poncho erst seit Kurzem?

Auch wenn die großen Designer behaupten, den Poncho neu erfunden zu haben, ist er noch lange keine Erfindung der Neuzeit. Tatsächlich sind Ponchos einfache Jacken oder Mäntel, wie sie schon in der Prä- Inka- Zeit getragen wurden.

Damals konnten die Menschen noch nicht nähen, weil es Nadel und Faden nicht gab. So zogen sie sich die Tierfälle und andere Lederarten einfach über den Kopf. Manchmal schnitten sie noch Löcher für die Arme hinein, um mehr mit ihren Händen arbeiten zu können. Der Poncho war geboren.

In Teilen von Südamerika wurde er zuerst getragen. Die dort lebenden indigenen Völker kamen zuerst auf die Idee, ein Stück Tuch über dem Kopf zu tragen. Dafür schnitten sie einen Schlitz in die Mitte des Tuches, um ihren Kopf hindurch zu stecken. Der Poncho wurde damals schon so getragen wie heute und lag locker auf den Schultern auf.

Um sich farblich von anderen Völkern und anderen Gruppierungen abzugrenzen, gab es unterschiedliche knallige und kräftige Farben, die zeigten, zu welchem Stamm jemand gehört.

Später wurde der Poncho einfach vom Militär übernommen. Er war ein militärisches Ausrüstungsteil der ABC- Schutz- und Regenschutzkleidung und schützte die Männer vor Wind und Wetter. Wenig später wurde der Poncho als Regenmantel in der Zivilbevölkerung benutzt. Wanderer, Radfahrer und Pfadfindern fanden Gefallen an dem praktischen Kleidungsstück. In diesem Rahmen wurden auch Regencapes auf den Markt gebracht, die genauso bequem sind wie ein Poncho und ähnlich aussehen.

Populär in der neuen Welt wurde der Poncho durch Clint Eastwood. Er spielte einen namenlosen Fremden, der im Italo- Western „Zwei glorreiche Halunken“ und „Für eine Handvoll Dollar“ in den 60iger Jahren berühmt wurde. Danach war der Poncho allgegenwärtig, denn wenn ein Star ihn trägt, kann das Kleidungsstück nur gut sein.

Kurze Zeit später, in den 70iger Jahren, haben die Hippies den Poncho für sich entdeckt. Sie trugen ihn mit Troddeln, Bommeln und Fransen, in knalligen Farben und kräftigen Mustern. Batik war allgegenwärtig und auch der Used Look, ein getragenes Aussehen, verliehen dem Poncho seinen einzigartigen Look.

Zwischendurch geriet der Poncho nicht in Vergessenheit, erlebte aber auch keine Hochphase mehr. Bis zum Jahr 2014, als Burberry das altbekannte Kleidungsstück wieder auf den Markt brachte. Die Models wurden in Capes und Ponchos auf den Laufsteg geschickt und schon gab es kein Halten mehr.

Der Trend hält bis heute an und so gibt es viele verschiedene Modelle, die den Poncho wieder präsent machen. Kein Wunder, denn er ist ein super praktisches Kleidungsstück, das als kuscheliger Überwurf punkten kann und dabei auch noch super aussieht!

Was ist der Unterschied zwischen einem Poncho und einem Cape?

Zum Überziehen sind beide und ähneln tun sie sich auch. Doch Cape und Poncho sind zwei eigenständige Kleidungsstücke, auch wenn die Übergänge fließend sind. Der Poncho kommt dabei oft ohne Ärmel aus und wird einfach über den Kopf geschmissen. Er hat keinen Kragen, meist nur ein Loch für den Kopf und keinen Kragen.

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Das Cape hingegen wird nicht über den Kopf geworfen, sondern über die Schultern geschwungen. Es hat einen Verschluss, oftmals vorne in der Mitte, um es zu schließen. Mit einer Nadel oder Brosche wird es gern geschlossen, es gibt aber auch Schleifenbänder oder Knöpfe. Auch hat das Cape meist einen Kragen, der locker auf den Schultern aufliegt. Dieses ist aber kein Muss.

Oft wird ein Cape auch offen getragen, sodass ein Verschluss gar nicht nötig ist. Die Enden des Capes werden dann locker über die Schulter geworfen und bieten euch so kuschelige Wärme. Auch kommt das Cape gerne mit einer Kapuze daher, die noch einmal für zusätzliche Wärme sorgt.

Der Unterschied zwischen Poncho und Cape liegt also lediglich darin, dass das Cape vorne offen ist und der Poncho komplett geschlossen. Bei beiden Varianten können Ärmel eingearbeitet werden, an denen dann die Hände hinausgucken können.

Mittlerweile gibt es auch Mischformen, die dann Capeponchos genannt werden. Hierbei sieht das Cape dann eher aus wie ein Poncho, kann aber vorne geöffnet werden. Ein durchgängiger Reißverschluss oder eine Knopfleiste sorgen dann beim Cape für einen Poncho- artigen Look.

Beide Varianten werden von den High Fashion Labels geliebt. Es gibt immer wieder neue Modelle und die Übergänge sind fließend. Es ist fast willkürlich, ob ein Cape Cape oder ein Poncho Poncho genannt wird. Für die Designer sind dies nur Begriffe, wie sie ihre Kleidungsstücke benennen können. Generell nimmt es niemand so genau, ob das Kleidungsstück ein Cape oder ein Poncho ist.

Welche Schnitte gibt es bei den Ponchos?

Der Poncho kann in vielen unterschiedlichen Designs und Längen daherkommen. Es gibt eigentlich keinerlei Einschränkungen. Vielmehr geht es darum, welcher Look euch besser steht. So ist die klassische Form des Ponchos ein viereckiger Umhang. Die Form wurde vom Original der indigenen Völker übernommen und kaum abgewandelt.

Dazu kommt, dass Ponchos kurz oder lang ausfallen können – je nachdem, was euch besser gefällt und für welchen Einsatz ihr ihn braucht. Auf dem Fahrrad macht ein langer Poncho zum Beispiel eher weniger Sinn, mit eine schicken Layering Look hingegen schon, damit die unteren Schichten Kleidung auch gesehen werden können.

Es gibt aber auch Modelle, die rund geschnitten sind und sich somit dem Körper noch besser anpassen. Zudem kann es auch vorkommen, dass Modelle an den Seiten länger sind als in der Mitte oder an den Seiten kürzer sind, sodass die Mitte länger gehalten ist. Das ist aber alles Geschmackssache. Generell sollte die Form und der Schnitt des Ponchos auf euren Körper abgestimmt werden.

So tragen zierliche Frauen am besten einen Poncho, der nicht zu stark aufträgt und nicht in Oversize daherkommt. Ihr braucht etwas, das der Figur schmeichelt, denn gerade zierliche, kleine Frauen versinken sonst in den übergroßen, eckigen Teilen. Enge, kurze Varianten sind das Bessere für euch und unterstützen eure Proportionen optimal.

Große Frauen haben in der Wahl ihres Ponchos die freie Auswahl. Euch steht alles. Ob lang, ob kurz, ob oversize oder eng anliegend. Wählt einfach das aus, was ihr haben wollt und euer Styling steht.

Für diejenigen unter euch, die Kurven haben, ist der Poncho ebenfalls ein tolles Highlight. Wer seine tollen, langen Beine betonen möchte, aber Taille und Hüfte kaschieren will, ist beim Poncho an der richtigen Adresse. Ihr könnt unten herum anziehen, was ihr wollt, danach einen Poncho überziehen und fertig ist der Look. Der Poncho kaschiert die Problemzonen und lässt eure Beine endlos lang wirken.

Welche Details gibt es beim Poncho?

Zuerst werfen wir einen Blick auf das Material, das bei den Ponchos ganz unterschiedlich ausfallen kann. Je nach Einsatz gibt es Kaschmir, Baumwolle, aber auch Leder und Wolle. Baumwolle und Kaschmir werden für drinnen benutzt oder dann, wenn es nur stylisch, aber nicht kuschelig warm werden muss.

Wolle und Leder hingegen kommen zum Einsatz, wenn das Wetter kälter wird. Sie sind der wirkliche Jacken- und Mantelersatz. Gerade Wolle, besonders Filzwolle und Walk können beim Poncho super aussehen und den Look einer Jacke widerspiegeln.

Leder hingegen könnt ihr nehmen, wenn es edler werden soll. Zu den Feiertagen rund um Weihnachten herum, mach ein Lederponcho eine gute Figur. Zum schicken Kleid oder zur edlen Hose sieht er super aus. Euch sollte aber auch klar sein, dass er nicht besonders warm hält, außer wenn ein Futter involviert ist.

Bei den Details kann der Poncho mit vielen unterschiedlichen Looks punkten. Allein die Kragengestaltung ist aufregend. Von Reverskrägen über Bubikrägen bis hin zum coolen Vatermörderkragen oder Button- Down- Kragen ist alles vertreten. Ihr könnt den Poncho aber auch ohne Kragen bekommen, wenn ihr wollt. Genauso sind Armlöcher oder Ärmel kein Muss, aber es kann sie geben, wenn ihr wollt.

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Des Weiteren kann der Poncho mit Verzierungen wie Applikationen, Prints, Patches und Buttons überzeugen. Es gibt Muster wie Streifen, Punkte, Paisley, Blumen (Millefleur und großflächig), aber auch Ethno Muster oder Melange Garne, die ein Muster erzeugen. Der Two Tone Look und Farbverläufe sowie Batik sind ebenfalls am Start und so zeigt sich bald ein buntes Bild.

Ebenfalls sehr gefragt, besonders beim Ethno Look, sind Bommeln, Troddeln und Fransen, die besonders gern am Saum hängen, aber auch mitten auf dem Kleidungsstück angebracht werden. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und so ist der Poncho genau das richtige für euch, wenn ihr euch kreativ ausleben wollt.

Wie wird der Poncho getragen?

Der Poncho und auch das Cape sind Jacken- und Mantelersatz zugleich. Je nachdem, welche Länge sie haben, ersetzen sie den Mantel oder die Jacke . Besonders beliebt sind sie in der Übergangszeit. Wenn keiner weiß, was er anziehen soll, wird oft auf Jeansjacke, Lederjacke, Cape oder Poncho ausgewichen. So ist der Poncho eine der beliebtesten Übergangsjacken, wenn es noch nicht zu kalt, aber auch nicht zu warm ist.

Es kommt dabei aber auch ganz auf die Beschaffenheit des Materials an. Ponchos aus Baumwolle, Jersey oder Kaschmir sind eher etwas für drinnen. Wer viel fröstelt, kann ihn auf dem Sofa anziehen und es sich gemütlich machen. Mit Jogginghose, Trainingsanzug oder anderer Homewear wird es schön gemütlich. Jetzt die dicken Socken nicht vergessen und der Winter kann kommen!

Ponchos, die draußen getragen werden, werden wie eine Jacke über die Kleidung gezogen. Sie zeichnen sich durch ein Innenfutter und ein warmes Material wie Wolle aus. Hier könnt ihr jeden erdenklichen Look erschaffen.

Gut sieht der Look aus mit einem Poncho im Oversize Look, der zu einer Skinny Jeans oder Röhrenjeans getragen wird. So kommt der Kontrast zwischen eng und weit gut zur Geltung und erschafft Spannung im Outfit.

Genauso könnt ihr aber auch einen Layering Look mit T-Shirt, Strickjacke, Longbluse und Jeanshose erschaffen. Edgy wird das Ganze übrigens mit einem Kleid oder Rock mit Leggings und derben Boots. Nun noch einen dicken Strickpullover darüber und fertig ist der Look.

Es gibt so viele Arten, den Poncho zu tragen. Ganz einfach wird es mit einer Hose und Pullover Kombination, die durch den Poncho aufgewertet wird. Genauso könnt ihr aber auch richtige Statements erschaffen, indem ihr den Poncho fest in das Outfit integriert und ihn farblich wieder aufgreift. So bekommt er eine ganz neue Bedeutung.

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