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Do it Yourself Jeans

Zurzeit wird Individualität wieder groß geschrieben. Viele großen Jeanslabels haben Jeans mit besonderer Note in ihr Programm aufgenommen. Doch noch spezieller wird es, wenn ihr selbst Hand anlegt und eure Jeans so gestaltet, wie ihr es gerne wollt. Das erfordert viel Mut, eine Jeanshose überhaupt zu zerschneiden, aber auch ein wenig Trendgespür, um zu wissen, was einem selbst steht und was nicht. Schwierig sind die Do It Yourself Jeans nicht und so braucht ihr euch keine großen Gedanken machen, dass ihr die Aufgabe nicht schaffen könnt. Seht es als kleine Herausforderung an, bei der euch das Ergebnis sehr glücklich machen wird, denn niemand sonst hat diese customized Jeans außer euch. Grund genug also, einmal zur Schere zu greifen und wild drauf los zu schnippeln! Wir zeigen euch heute die neuesten Do It Yourself Jeanstrends und wie ihr sie selbst schnell machen könnt.

Used Look Jeans

Do It Yourself Denim – angesagt wie nie

Der Trend um die Used Look Jeans reißt einfach nicht ab. Seit Jahren schon kann er sich halten und wird von Frauen und Männer gleichermaßen begrüßt. Doch warum ist das so? Der Used Look war früher noch total verpönt. So, wie eure Oma heute auf den gebrauchten Look reagiert, haben zu Anfang alle Leute reagiert. Der Trend kam erst spät ins Rollen und so verwundert es jeden, dass er sich so lange gehalten hat. Wir vermuten, dass dahinter der rang steht individuell zu wirken und wie könnte man das besser als mit einer kaputten Jeans, die sich individuell dem Körper anpasst? Schon in den 70iger und 80iger Jahren haben eure Eltern Raw Denim Jeans gekauft und sie monatelang getragen und nicht gewaschen, um individuelle Abdrücke zu erschaffen, die kein Anderer hatte. Damals war der Trend schon vorhanden, aber niemand hat gedacht, dass er einmal so groß werden würde wie heute. Doch in einer Zeit, in der Individualität wieder groß geschrieben wird und in der jeder sich nach etwas sehnt, was nur ihm allein gehört, sind Used Look Jeans wieder schwer angesagt.
Nur Denim ist cool, aber irgendwann wird es auch langweilig, wenn alles gleich aussieht. Es soll wieder individueller werden. Jeder kann für sein Designs selbst verantwortlich sein und so wollen wir euch heute ein paar Styles vorstellen, auf die ihr setzen könnt.

Was ihr für alle Used Look Designs benötigt sind:

  • Eine Jeanshose, die ihr bearbeiten wollt
  • Bleistift oder Kreide zum Anzeichnen
  • Schere oder Stoffschere

Neuester DIY- Trend: Cut Out Jeans

Der neueste Clou auf dem Markt der Do It Yourself Jeans sind Cut Out Jeans, die nun ganz einfach selbst gemacht werden können. Jeans mit Löchern sind nun angesagt, aber nicht solche zerrissenen Used Look Löcher, wie ihr sie schon kennt, sondern wirklich kreisrunde Löcher, die aussehen als wären sie mit der Schere hineingeschnitten worden und das auch sind. Dafür braucht ihr eine Damenjeanshose, die völlig normal, ohne Used Look daherkommt. Stretch Jeans für Herren oder Damen sind dabei nicht unbedingt geeignet, denn sie liegen eng am Körper und sind elastisch. Wir brauchen eine Jeanshose, die einen normalen bis weiten Schnitt hat. Marlene Jeans sind dafür optimal geeignet und Herren setzen am besten auf Bootcut oder Straight Leg Jeans.
Zunächst nehmt ihr euch eine runde Schablone aus Pappe, die ihr gerne mit Hilfe eines Glases anfertigen könnt. Wenn sie ausgeschnitten ist, legt ihr sie auf die Hose und zeichnet mit Kreide die Form nach. Das macht ihr so oft, bis euch die Anzahl der Cut Outs reicht. Ihr solltet zu den einzelnen Löchern genügend Abstand halten, um nicht in Gefahr zu geraten, dass die gesamte Hose einreißt. Denkt auch daran, hinten und an der Seite Löcher zu platzieren, damit der Look gleichmäßig wird. Zum Po und zum Schritt solltet ihr ein wenig Abstand lassen, damit ihr euch noch bequem hinsetzen könnt und eure Unterwäsche nicht zum Vorschein kommt. Wer mag, kann übrigens verschieden große Schablonen verwenden, um einen noch spezielleren Look zu bekommen. Wenn ihr mit den Aufzeichnung fertig und zufrieden seid, geht es ans Ausschneiden. Hierfür nehmt ihr eine Stoffschere, schneidet immer ein Loch in die Mitte des Kreises hinein und schneidet anschließend den Kreis in die Hose. Wer will, kann einzelne Fransen nun noch aus dem Loch herausziehen, um einen coolen Look zu bekommen.

Destroyed Jeans einfach selber machen

Nicht neu, aber ebenso gefragt wie der Used Look ist auch der Destroyed Look. Hierbei geht es um komplett zerrissene Jeans, die aussehen, als sei wirklich etwas kaputt gegangen. Bei Herren ist dieser Look gerade schwer angesagt und so machen wir diesen Look mit einer Slim Fit Herrenjeans. Ihr könnt euch natürlich aber auch eine enge Damenjeans suchen. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass der Destroyed Look vor allem bei engen Hosen gut aussieht.
Zuerst nehmt ihr bei diesem Look wieder die Kreide und zeichnet die Einschnittlöcher vor. Wichtig hierbei ist, dieses Mal nicht rund zu schneiden wie bei unserer Schablone, sondern wirklich nur Striche anzuzeichnen, in die ihr später hineinschneiden wollt. Wenn sie gut platziert sind und ihr zufrieden seid, nehmt ihr die Schere und schneidet hinein, aber nur kleine Schnitte setzen, keine großen. Bei zu großen Schnitten mit der Schere oder zu wenig Abstand von den Markierungen zueinander ist auch hier wieder die Gefahr da, dass euch die Hose komplett einreißt.
Nun müsst ihr vorsichtig sein. Der Schnitt wird zunächst leicht eingerissen, damit er dadurch größer wird. Wem der Schnitt zu klein ist, der kann auch noch einmal nachschneiden. Destroyed Jeans sollen schließlich zerfleddert aussehen. Jetzt geht es ans fröhliche Reißen. Nach und nach werden die Querfäden herausgezogen. Allerdings auch nur diese, sonst löst sich eure Hose in Wohlgefallen auf. Die noch vorhandenen Querfäden werden anschließend zusammengefasst, indem ihr sie mit der Hand ineinander dreht. Fertig ist der Look.

DIY: Cropped Pants

Männerjeans Herrenjeans LongsleeveDer nächste Look ist noch einfacher als die Vorangegangen und erfordert lediglich ein bisschen Mut und Trendgespür. Es geht um Cropped Pants, bei denen ihr nun selbst entscheiden könnt, welche Länge sie haben sollen. Ihr könnt auf 7/8 Jeans genauso setzen wie auf 3/4 oder auch Shorts. Geeignet sind für diesen Look vor allem Damenjeans aus Stretch und schwarze Herrenjeans. Da bei den Männern der 7/8 und 3/4 Jeanslook sich noch nicht durchgesetzt hat, empfehlen wir euch auf kurze Hosen zu setzen. Diese könnt ihr sehr leicht aus einer alten Jeans selber machen.
Und schon geht’s los: Bevor ihr die Hose abschneidet, zieht ihr sie einmal an, um zu schauen, an welcher Stelle sie gekürzt werden soll. Beim festlegen der Länge kann euch auch eine Freundin helfen. Mit Hilfe der Kreide oder des Bleistifts wird eine Markierung gemalt. Anschließend zieht ihr die Hose wieder aus, macht mit einem Lineal einen geraden Strich und schneidet mit der Schere entlang des Strichs. Passt dabei auf, dass Vorder- und Rückseite des Hosenbeins zeitgleich abgeschnitten werden. Wenn ihr damit fertig seid, habt ihr das Gröbste schon geschafft. Nun müsst ihr nur noch ein paar Fransen mit der Hand aus der Schnittstelle ziehen und fertig ist der ganze Look.

Troddeln & Bommeln am Saum

Speziell für die Frauen gibt es noch einen Trend, der sich bei allen kurzen Varianten der Hose durchgesetzt hat. Troddeln und Bommeln kommen nun voll auf ihre Kosten. Den Look könnt ihr vor allem dann tragen, wenn ihr den Ethno-, Boho- und Gipsy Trend auch im Winter vollziehen wollt. Wer mit dem Kürzen und Ausfransen der Hose fertig ist, kann Puscheln in Form einer Quastenborte an die Jeansbeine nähen. Keine Angst: Viel Erfahrung im Nähen braucht es nicht, da ihr nur ein gerades Stück am Hosenbein entlang näht.
Um diesen Look zu bekommen, steckt ihr die Quastenborte, die es übrigens in Kurzwarenabteilungen im Kaufhaus gibt, mit Nadeln am Saum des ausgefransten Hosenbeins fest. Wenn alles gut sitzt, könnt ihr auch schon mit dem Nähen loslegen. Danach werden die Nadeln wieder herausgezogen und ihr könnt euch über ein cooles kurzes Hosenbein mit Bommeln freuen.

Hier gibt´s noch mehr DIY- Trends zum Nachmachen

 

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