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Alle Fakten über Raw Denim

Raw Denim liegt im Trend und das nicht erst seit gestern. Das coole Material reiht sich bei den anderen Denimstoffen ein und ist gefragter denn je. Es dreht sich dabei alles um den rohen, „trockenen“ Denim, der sich erst noch an den Körper anpassen muss. Das hört sich im ersten Moment vielleicht ein wenig komisch an, aber wer sich einmal etwas länger mit Thema auseinandersetzt, wird nach kurzer Zeit überzeugt sein.

Es existiert ein richtiger Hype um den unbehandelten Jeansstoff. Vor allem Puristen lieben ihn, denn das Material ist pur, roh und muss sich erst noch anpassen. Durch die Anpassung, die nach und nach stattfindet, schmiegt sich das Material optimal eurem Körper an und bekommt die markanten Abreibungsstellen an den Stellen, an denen euer Körper sie macht. So habt ihr nicht nur eine individuell aussehende Jeanshose, sondern auch eine Hose, die perfekt passt. Doch bis dahin ist es ein langer Weg. Wir verraten euch heute alle Fakten über Raw Denim und wie ihr zu einer schönen individuellen Jeanshose kommt.

Was ist Raw Denim?

Jeanshose Hosentasche Hand

Zuerst einmal muss aber geklärt werden, was Raw Denim überhaupt ist. Das Material an sich kennen nur wenige, auch wenn in letzter Zeit ein richtiger Hype entstanden ist. Wer Raw Denim Jeans zum ersten Mal anzieht, wird sich wundern, warum sie so hart und unbequem sind. Doch das hat alles seine Richtgikeit.

Bei Raw Denim handelt es sich nämlich um einen speziellen, ungewaschenen Denimstoff, der in der ursprünglichen Indigo- Farbe gefärbt ist. Er ist quasi das Urmaterial von allen Denimstoffen, die es gibt. Aus ihm entstehen alle erdenklichen anderen Varianten des Materials. So zum Beispiel Used Look Jeans, Destroyed Jeans oder auch Moon Wash Jeans. Er hat ein markantes Aussehen, das sich von anderen Denimarten abhebt und

Raw Denim überzeugt dabei mit einem authentischen Look, der Frauen und Männer gleichermaßen überzeugt. Dabei dreht sich alles um das Indigoblau, das in der Jeanswear vorherrschend ist. Bei Raw Denim ist es ein satter Indigo Farbton, der zeitlos, schick und cool zu allem kombiniert werden kann, was ihr euch vorstellt.

In der Mode würde man ihn als flexiblen Farbton bezeichnen, da er in unterschiedliche Rollen schlüpft und einen Look aussagekräftig macht.

Wie entsteht Raw Denim?

Zuerst einmal muss klar sein, dass Raw Denim wirklich komplett unbehandelt ist. Nach dem Herstellungsprozess des Webens wird der Stoff maximal eingefärbt. Danach folgt kein weiterer Veredelungs- oder Färbungsprozess. Das ist auch der Grund, warum der Stoff anfangs ein wenig unbequem wirken kann.

Nachdem die Jeans konstruiert und genäht wurde, wird die Raw Denim Jeans nicht gewaschen. Sie überspringt den Waschprozess komplett. Das einzige Mal, das dieser Denim mit Wasser in Berührung kommt ist beim Färben. Dabei aber auch nur, um den indigoblauen Farbton zu bekommen.

Bei anderen Jeanshosen kommen verschiedene chemische Substanzen zum Einsatz, um sie geschmeidig, glänzend oder weich zu machen, bei Raw Denim jedoch nicht. Zudem läuft die Hose beim Waschen noch ein wenig ein. So können die Schrumpfwerte der Jeanshose angepasst werden. Das sorgt dafür, dass eure Jeans später beim Waschen Zuhause nicht unendlich einläuft.

So habt ihr eine recht ursprüngliche, harte Jeanshose, die sich erst noch an euren Körper anpassen muss. Schlau ist es nun, auf eine größere Hose zu setzen, damit sie später beim Waschen nicht zu sehr einläuft. Für Viele scheint das ein wenig befremdlich zu sein, aber wer sich einmal für Raw Denim entschieden hat, will höchstwahrscheinlich nie wieder etwas anderes tragen.

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Gibt es nur eine Raw Denim Jeans?

Nein, es gibt natürlich nicht nur eine Raw Denim Jeans. Raw Denim beschreibt auch eher das Material und nicht die Form von einer Jeanshose. Genauso wenig ist es auf Männer oder Frauen bezogen. Die Art der Jeanshose beschreibt lediglich das Material, das zum Einsatz kommt.

So können Raw Denim Jeans bei den Damen und Herren ganz verschiedene Formen annehmen. Skinny Jeans, Röhrenjeans, Tapered Jeans, aber auch Bootcut Jeans oder Straight Leg Jeans können aus Raw Denim hergestellt werden. Es gibt also keine Jeanshose, die es aus diesem robusten Material nicht gibt.

Was muss ich beim Kauf beachten?

Herrenjeans Lederjacke MännermodeWenn ihr euch dazu entschieden habt, auf die unbehandelten Jeans zu setzen, gibt es einiges, auf das ihr achten solltet. Die ungeschliffenen Jeanshosen müsst ihr erst noch eintragen. Wer es aber einmal geschafft hat, hat sich für eine Jeans für sein ganzes Leben entschieden.

Raw Denim kommt immer ohne Stretch- Anteil, ohne Waschungen oder hellen Farben daher. Es ist Indigo, recht hart und robust. Das merkt ihr schnell beim Anziehen, denn Raw Denim fühlt sich ganz anders an als alle anderen Jeanshosen, die ihr so kaufen könnt.

Wenn die Jeanshose weich ist und sich dem Körper anschmiegt, vielleicht sogar etwas nachgibt, könnt ihr davon ausgehen, dass es sich nicht um Raw Denim handelt. Also Finger weg.

Wenn ihr aber eine Jeans gefunden habt, die diese Punkte alle auf der Liste haben, dann freut euch. Nun müsst ihr nur noch darauf achten, dass die Jeanshose, weil sie unbehandelt ist und vorher nicht gewaschen wurde, einlaufen kann. Es ist also klug, sie in der Länge und in der Breite in zwei Nummern größer zu wählen, damit sie euch später auch noch passt.

Mittlerweile gibt es allerdings auch leicht vorgewaschene Raw Denim Jeans, damit die Einlaufwerte nicht so hoch sind und die Kunden sich nicht beschweren. Falls ihr auf solch eine Hose setzt, sollte euch aber klar sein, dass es länger dauert, bis die markanten Abreibestellen auftreten können. Generell spricht man von Raw Denim Jeans, wenn sie 15 oz. aufweist. Das ist das typische Gewicht der unbehandelten Jeanshosen aus den 50iger Jahren.

Aber was ist denn die Besonderheit bei Raw Denim?

Bei Raw Denim Jeans handelt es sich um ungeschliffene Diamanten. Wenn ihr also einen individuelle Jeanshose haben wollt, die sich perfekt eurem Körper anpasst und mit euch durchs Leben geht, dann ist Raw Denim genau das Richtige für euch.

Allerdings muss gesagt werden, dass ihr sie dafür am besten jeden Tag tragt, ohne sie zu waschen. Wenn ihr das Material einmal wascht, hört nämlich der Anpassungsprozess auf und die Hose bleibt sie wie sie ist.

Sicherlich habt ihr von euren Eltern schon einmal gehört, dass sie sich mit ihrer Jeanshose in die heiße Badewanne gelegt haben, um sie hauteng zu bekommen. Das waren Raw Denim Jeans und genau das könnt ihr auch machen. Allerdings erst, nachdem ihr sie lange getragen habt, um die speziellen Abreibungen zu bekommen, die sich erst nach einiger Zeit individuell an euren Körper anpassen.
Das heißt im Klartext: Nicht waschen! Am besten monatelang nicht.

Die Jeans richtig eintragen – und nicht waschen!

Das Waschen ist das Schlimmste, was ihr einer Raw Denim Jeans antun könnt. Ihr müsst sie tragen und tragen und tragen und tragen – OHNE sie zu waschen. Am besten jeden Tag, damit die Jeanshose später wirklich zu euch passt.

Ein halbes Jahr bis ein Jahr ist die optimale Tragezeit, um die Hose wirklich an euren Körper anzupassen. Dabei wird sie in dieser Zeit immer weicher, geschmeidiger und bequemer. Hier nochmal der Hinweis: Zwischendurch nicht waschen!

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Doch wie schafft ihr es, eine Jeanshose nicht zu waschen? Normalerweise trägt ihr eine Hose zwei bis drei Tage, dann wandert sie automatisch in die Waschmaschine. Was kann man also dafür tun, dass die Raw Denim Jeans nicht anfängt zu müffeln? Ganz einfach: Lüften und über Nacht in die Gefriertruhe stecken. Das tötet die Bakterien, die sich vielleicht angesiedelt haben könnten und sorgt für einen frischen Geruch.

Wer Angst hat, dass es unhygienisch wird, dem sei gesagt: Denim ist ein sehr dichter, fester und robuster Stoff, der den Schmutz nicht in die Fasern eindringen lässt.

Wenn ihr euch daran haltet, bekommt der Stoff die markanten Stellen, einen eigenen Used Look und ist damit so individuell wie ihr selbst. Manche Stellen werden mehr beansprucht, manche weniger und das ist es, was eure Raw Denim Jeans zu etwas Besonderem macht.

Es kann übrigens sein, dass die Jeanshose auf eure Beine abfärbt. Dann wirken sie bläulich. Das kommt davon, dass sie nach dem Färben nicht noch einmal gewaschen wurde. Aber keine Angst, auch das vergeht.

Raw Denim Jeans waschen, um sie zu verdedeln

Irgendwann kommt die Zeit des Waschens aber doch. Dann nämlich, wenn ihr die Hose genug getragen habt und sie eine eigene Oberfläche, die auf euren Körper abgestimmt ist, aufweist. Hier gilt es nun einiges zu beachten.

Der Leitspruch „Weniger ist mehr“ hat höchste Priorität. Sprich: Die geringste Stufe, ganz wenig Wachmittel, kein Bleichmittel und kalt waschen. Am besten auch per Hand, so kann die Jeanshose dezenter ihren starken Farbton verlieren. Falls ihr sie in die Waschmaschine steckt, sollte sie allein gewaschen werden, da sie sonst auf andere Kleidungsstücke abfärben kann.

Hier gibt es mehr individuelle Do It Yourself Looks:

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