Jeans & Mode Händler seit 2001!

Welche Merkmale hat die Jeanshose?

Sicherlich erkennt ihr eine Jeanshose schon auf einem Kilometer Entfernung. Das sanfte Blau sticht schon von Weitem ins Auge, der Schnitt fällt oftmals auf und dann ist das noch das tolle Tragegefühl, an der ihr sofort denkt, wenn ihr ein neues Jeanshosen- Modell ins Auge fasst.

Jeanshosen gibt es wie Sand am Meer. Sie werden in Hülle und Fülle produziert. Doch was macht eine gute Jeanshose aus? Welche Merkmale hat die Jeanshose, dass sie zur Jeanshose wird? Und wie erkennt ihr ein Fake von einem Original?

Zudem könnt ihr mit unseren typischen Merkmalen sofort Denim Labels erkennen, die sich nicht die Mühe machen, hochwertige Jeanshosen zu produzieren. Die Merkmale sind zwar nicht immer Qualitätsmerkmale, aber wichtig, um herauszufinden, ob Jeanshosen lange halten oder nicht.

Wenn nämlich die Nieten in den Taschen fehlen, keine Gürtelschlaufen vorhanden sind oder die Nähte nach dem ersten Tragen schon aufgehen, wisst ihr, dass ihr kein gutes Modell gekauft habt. Gerade bei Jeans ist das wirklich ärgerlich, denn wer Geld ausgibt, möchte auch, dass die Lieblingsjeans lange hält.

Aus diesem Grund haben wir es uns heute zur Aufgabe gemacht, euch die Merkmale einer guten Jeans vorzustellen und euch darauf hinzuweisen, auf was es bei einem Modell tatsächlich ankommt. Die Merkmale sind meist bei allen Modellen gleich.

Es ist also egal, welchen Schnitt (Bootcut, Straight Leg, Röhrenjeans, Tapered etc.) eure Jeans hat, ob sie für Männer oder Frauen ist und welche Farbe sie hat. Wichtig sind die Merkmale, die für Qualität sprechen, auf die es ankommt und die wollen wir euch heute einmal vorstellen.

Viele Merkmale für Qualität bei Jeanshosen

Fachbegriffe im Bereich Denim gibt es nicht wenige. Doch noch viel wichtiger als zu wissen, was Mom Jeans, Stone Wash oder Destroyed Looks sind, ist es die Merkmale einer Jeanshose zu kennen. Sie sind ausschlaggebend dafür, dass eure Hose Qualität besitzt und so zeigen wir euch jetzt die Begriffe, auf die es ankommt, wenn ihr eine hochwertige Jeanshose haben wollt.

Die Bedeutsamkeit der Begriffe hängt übrigens nicht nur vom Aussehen der Jeans ab, sondern auch von ihrer Passform. Es ist also nicht unwichtig, sich wenigstens einmal kurz mit dem Thema zu beschäftigen. Und schon geht’s los:

Nieten an der Jeanshose

Die Nieten an den Hosentaschen bei Jeanshosen haben sich seit knapp 150 Jahren nicht verändert. Sie sind eines der wichtigsten Merkmale einer Jeanshose und ein Stück, auf das ihr nicht verzichten dürft. Sie sorgen nämlich nicht nur für ein cooles Aussehen, sondern auch für Qualität.

Die Nieten braucht ihr nämlich, damit eure Tasche an der Jeanshose nicht einreißen. Früher, als es diese Nieten noch nicht gab, wurden die Arbeiterhosen oftmals entsorgt, da ihre Taschen eingerissen waren. Doch im Jahr 1872 hatte Jacob Davis die Idee, die Taschen der Jeanshosen haltbarer zu machen, indem er sie mit Nieten verstärkt.

Jacob Davis wendete sich damals mit Levi Strauss, da er nicht genügend Kapital hatte, um sich die Idee patentieren zu lassen. Levis Strauss witterte eine großartige Idee und willigte ein. Patentiert wurde die Hose mit Nieten am 20. Mai 1873. Davis und Strauss waren gemeinsam Inhaber des Patents. Levi´s brachte viele Jeanshosen mit diesem Patent auf dem Markt.

Seit 1973 haben Jeanshosen also die bekannten Nieten an ihren Hosentasche und auch heute noch gibt es keine Jeanshose, die die Nieten nicht an den Ecken der Hosentaschen besitzt. Da die Ecken immer noch am meisten beansprucht werden, ist das sicher auch eine gute Idee. Außerdem sieht der Look mit den Nieten viel besser und authentischer aus.

Authentischer Niete für Jeans Hosen

Münztasche für Taschenuhren

Aufgrund der Münztasche hat die Five Pocket Jeans ihre Bezeichnung bekommen. Die Five Pocket Jeans hat in der vorderen linken Hosentasche noch eine kleine Tasche versteckt. Diese wird Münztasche genannt.

Früher wurden Jeanshosen hauptsächlich von Arbeiterjeans, Cowboys oder Co getragen. Diese Gentleman trugen alle eine Taschenuhr bei sich, um zu wissen, wie spät es ist. Meist wurde die Taschenuhr in der Brusttasche der Weste aufgehoben, doch wenn anstrengende Arbeiten anstanden, konnte sie auch schon einmal hinausfallen oder zerkratzen.

Ab dem Jahr 1902 gab es die Münztasche, die extra für die Taschenuhr und andere Kleinigkeiten in die Jeanshosenmodelle von Levi´s eingesetzt wurden. Diese versteckte Tasche wurde für Taschenuhren, ihrem ursprünglichen Verwendungszweck, aber auch für geknickte oder zusammengerollte Ausweisdokumente oder Münzen (Kleingeld) benutzt.  Heute hat sie eigentlich keine Verwendung mehr, ist aber immer noch ein Design- Merkmal, das für Qualität steht.

Teilweise ist die Münztasche noch zu sehen. Mit der Zeit ist die Münztasche übrigens auch geschrumpft. Ein Inch ist sie heute kleiner (2,45 cm), deswegen passt in der heutigen Zeit auch keine Taschenuhr mehr hinein. Es kommt aber auf das Modell an, denn nur Five Pocket Jeans haben überhaupt noch eine Münztasche. Alle anderen Modelle können ohne sie auskommen. Es ist also kein Merkmal, das auf die Qualität einer Jeanshose zurückzuführen ist.

Taschenuhr für Münztasche

Gürtelschlaufen, damit der Gürtel sitzt

Früher gab es an Hosen keine Gürtelschleifen. Hosen waren sowieso den Herren vorbehalten und diese trugen mit Vorliebe Hosenträger. Viele Arbeiter hatten auch einfach Latzhosen, sodass Gürtelschlaufen gar nicht nötig waren.

Das änderte sich aber bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts. In dieser Zeit wurden Gürtel immer beliebter. Sie galten als schickes Accessoire und Helferlein. Doch leider blieben sie nicht an Ort und Stelle, wo sie helfen mussten.

Schlaufen mussten her, die die Gürtel dort hielten, wo sie sein sollten. Gleich fünf Gürtelschlaufen wurden an den Hosenbund angenäht. Sie sorgten dafür, dass der Gürtel eine Führung bekam und dort gehalten wurde, wo er auch sitzen sollte.

Für gewöhnlich haben auch heute noch die Jeanshosen Gürtelschlaufen, außer es ist nicht vorgesehen, dass ein Gürtel zu der Jeans getragen wird. Bei manchen Damenhosen ist das der Fall. High Waist Jeans benötigen zum Beispiel keinen Gürtel, da sie sowieso schon hoch getragen werden.

Gürtelschlaufen sind kein Qualitätsmerkmal ein Jeans. Sie sind nur wichtig, wenn ihr einen Gürtel zum jeweiligen Hosenmodell benutzen wollt. Falls ihr nämlich keine Gürtelschlaufen habt, sieht es später mit einem Gürtel tragen eher madig aus.

Gesäßpasse für eine gute Passform

Viele von euch können sicher mit dem Begriff Passe nichts anfangen, deswegen erklären wir erst einmal kurz diesen Begriff. Eine Passe ist immer ein eingenähtes Stück Stoff auf der Rückseite der Kleidung, das das Vorderteil mit dem Rückteil verbindet.

Dadurch wird bei Hemden und Blusen zum Beispiel der Unterschied der Höhe von der linken zur rechten Schulter ausgeglichen. Schultern sind nämlich nicht gleich hoch. Damit der Unterschied optisch an der Kleidung nicht auffällt, gibt es die Passe.

Die Gesäßpasse der Jeanshose befindet sich auch auf der Rückseite der Kleidung. Anders als beim Hemd oder bei der Bluse ist die Gesäßpasse aber nur aus optischen Gründen vorhanden. Die eine Pobacke hängt schließlich nicht höher als die andere.

Die Gesäßpasse hat dabei Einfluss auf den Sitz der Hose und der Passform. Sie verleiht der Jeanshose eine figurschmeichelnde Passform, weswegen sie vor allem bei eng anliegenden Jeans-Hosen zum Einsatz kommt. Aber auch wenn die Hose bestimmt fallen soll, wird eine Gesäßpasse eingesetzt.

Gesäßpassen dienen also eher einem optischen Zweck. Wenn ihr aber wollt, dass eure Jeanshose schön eng sitzt und auf euren Körper abgestimmt ist, solltet ihr nicht auf sie verzichten.

Unze für die dicke des Stoffes

Wer sich ein bisschen mit Denim beschäftigt, wird schnell auf die Bezeichnung oz. kommen. oz. bedeutet Unzen. Damit ist das Gewicht des Denims pro Square Yard gemeint. Unzen sind dabei das Gewicht des Stoffs.

Je höher das Gewicht der Fläche, desto schwerer und dicker ist ein Denim. Wenn eine Jeanshose mit 12 oz. angegeben wird, hat sie ein Gewicht von 407 Gramm pro Quadratmeter. Eine durchschnittliche Jeanshose wiegt dabei um die 700 Gramm.

Wer also eine dicke Jeanshose haben möchte, die eine hohe Qualität aufweisen soll, der greift zu einem schweren, haltbaren und robusten Denim. Wer allerdings eine Jeanshose für den Sommer will, sollte zu sehr leichtem Denim, sogenanntem Sommer Denim, greifen.

 

Kette und Schuss

Denim ist ein Twill und besteht daher aus Kette und Schuss. Damit sind die Fäden gemeint, die miteinander kombiniert und verwebt werden, um ein Gewebe zu bilden. Die Kettfäden verlaufen dabei in Längsrichtung, die Schussfäden in Querrichtung eines Gewebes.

Bei Denim wird nur der Kettfaden in Indigoblau gefärbt. Die Schussfäden bleiben weiß, sodass das Warenbild auf der äußeren Seite blau ist und auf der Innenseite eher weiß. Doch die Fäden haben nicht nur Auswirkungen auf die Farbe eines Gewebes, sondern auch auf die Optik, die Haltbarkeit des Materials und die Haptik, also das Tragefühl und wie sich das Material beim Anfassen anfühlt.

Das Material Denim

Was wäre eine Jeanshose ohne Denim? Eine einfache Stoffhose, wie es sie zuhauf gibt. Denn gerade auf das Material kommt es an, wenn es um Jeanshosen geht. So ist das Material Denim ein absolutes Merkmal einer Jeanshose, denn ohne Denim gäbe es die Jeanshose gar nicht.

Denim wird als Twill, also in Köperbindung hergestellt und ist deswegen besonders strapazierfähig. Seit Jahrhunderten wird die Jeanshosen mit diesem Material erschaffen. Anfangs gab es Duck Tape, ein etwas dickerer Segeltuchstoff, aus dennen die Arbeiterhosen gefertigt wurden.

Doch das Material riss früher oder später ein und so war Denim die beste Alternative. Denim besteht aus Baumwolle. Es können aber auch synthetische Fasern wie Elasthan hinzugefügt werden, um die Elastizität und Flexibilität zu erhöhen.

Diese Artikel gefallen euch auch:

Wenn Dir der Artikel gefallen hat, teile ihn mit Freunden

Wir verwenden Cookies (eigene und von Drittanbietern) für statistische Zwecke und um Ihr Einkaufserlebniss auf dieser Website zu verbessern. Mit der weiteren Nutzung unserer Webseite sind Sie mit dem Einsatz der Cookies einverstanden. Durch Nutzung von Jeans-Meile stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
X